Der AFS und weltwärts

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Ich beginne mit Weltwärts. Ich bin immer wieder überrascht, wie unbekannt dieses Programm ist! Es ist eine unglaublich gute Möglichkeit für ALLE 18-27-jähringen Menschen (mit deutscher Staatsbürgerschaft) für ein Jahr, bzw 11 Monate + ca 30 Seminartage, an einem Projekt in einem anderen Land mitzuwirken.  Diese Projeke können vn sozialer, politischer, ökologischer und ökonomischer Natur sein, es gibt Projekte in Krankenhäusern, Kinderheimen, Schulen, Naturschutzgebieten, Ausbildungsstätten, Frauenheimen usw. Die Möglichkeiten sind quasi unendlich!
Weltwärts ist ein Programm, das vom BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) gefördert wird. Trägerorganisationen, wie auch der AFS, können dann Plätze in diesem Programm vermitteln. Der Staat stellt dabei 75 % aller Kosten, die restlichen 1650 €, werden vom Teilnehmer durch Spenden gesammelt.

Ich will hier nicht verschweigen, dass es auch Kritikpunkte an weltwärts gibt. Wieso schickt man unausgebildete Hilfskräfte in ein fremdes Land, statt die Menschen vor Ort vernünftig auszubilden? Machen wir die „ärmeren“ Länder nicht so noch mehr von uns abhängig? Mit welcher Berechtigung gehen meist Abiturienten in ein fremdes Land um dort etwas zu verändern, eine Kultur die eine lange Tradition hat?
Ich glaube, viele junge Erwachsene sehen in dem Aufenthalt nur ein großes Abenteuer, das es zu bestehen gillt. Das ist es auch, aber es ist viel mehr. Weltwärts ist ein Programm, dass erst seit 5 Jahren existiert, und steht somit noch ganz am Anfang. Für mich ist weltwärt DIE Chance, mich selbst kennen zu lernen, etwas sinnvolles zu tun, Erfahrungen zu sammeln und neue Wege zu erforschen. Das Motto von weltwärts lautet übrigens:“ Lernen durch tatkräftiges Helfen.“

afs-logo

Weiter geht es mit einer ganz kurzen Charakterisierung vom AFS.
Der AFS ist meine Träger-, oder auch Entsendeorganisation. Gegründet hat er sich während des 1. Weltkrieges, als einige Krankenwagenfahrer beschlossen, Ärzte auf dem Schlachtfeld zu den Verwundeten zu fahren. Nach dem 2. Weltkrieg kam dann ein neuer Aspekt hinzu. Man wollte das interkulturelle Verständnis fördern. Zunächst begann man mit dem Austausch von Schülern nach Amerika, hinzu kamen dann sowohl das Entsenden von Freiwilligen in andere Länder als auch das Einladen von anderen ins eigene Land. Dieser Vorsatz hält sich bis heute, anders als bei vielen anderen Organisationen steht hier das Lernen, nicht das Verändern im Vordergrund.
Motto: “ connecting people, changing lives“.

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