Die „Neue“ ist da!

Ich bin mir grade nicht mehr so sicher ob ich es schon mal erwaehnt hatt, aber ich sollte ja eine neue Freiwillige bekommen! Und jetzt ist sie seit etwas mehr als einer Woche da und wir verstehen uns super! Sie ist super nett, kennt die Namen unserer Kinder jetzt schon besser als ich und hat eine grosse Beobachtungsgabe! Ich glaube sie wird sich sehr gut in das Projekt einfuegen und Reisen mit ihr wird bestimmt auch ein Spass! Obwohl ich sie zu anfang wegen ihrem extremst schmalen Koerperbaus fuer ein wenig „sensibel“ hielt, nahm sie alle Komplikationen sehr schoen gelassen auf. Denn davon gab es schon eine Menge!

Eigentlich sollte sie am Samstag morgen ankommen, damit wir am Abend nach Mahabalipuram fahren um am Sonntagmorgen mit Raj, einem sehr guten Freund von mir, in seine Heimatstadt, Tanjavur, zu reisen. Es war naemlich mal wieder ein Tamil Nadu Festival, mit namen Pongal. Dann war aber in Bangalore Busstreik, weshalb Nadine, so heisst sie naemlich, erst am fruehen Morgen des Samstages in den Bus steigen konnte. Sie kam dann abends in Chennai an, wo wegen Pongal tierischer Verkehr das benutzen der Strassen zu einem unmoeglichen Unterfangen machte. Sie kam also erst spaet abends an, und es waere viel zu stressig, wenn nicht sogar unmoeglich gewesen, sie noch nach Mahabs zu holen, wo ich mich zu dem Zeitpunkt schon befand, da Freunde auf mich warteten. Ich liess mein Handy im Projekt, um Nadine erreichen zu koennen und ihr mitzuteilen, wie es jetzt weiter gehen wuerde. Sie wollte den Sonntag gerne im Projekt verbringen und kam dann Montag Mittag endlich an. Wir sind dann auch hier geblieben, fuer Tanjavur war es dann zu spaet. Aber ich glaube wirklich, Mahabalipuram ist der perfekte sanfte Einstieg ins indische Leben. Sie sagte das zum Schluss sogar selbst. Ich freue mich auf jeden Fall sehr ueber ihre Anwesenheitund bin mir sicher, dass wir eine gute Zeit haben werden!

Viel neues vom Projekt gibt es nicht. Es gefaellt mir immer noch gut, aber das Englisch der Kinder ist wirklich schlecht… Ich soll versuchen mit einem Buch zu arbeiten in dem kurze Geschichten ueber die moralischen Richtlinien Gandhis stehen, eben extra fuer Kinder. Die Kinder verstehen aber einfach die Sprache nicht. Fuer ein Lektion muesste ich bestimmt 3 Stunden einplanen, aber so lange koennen sie sich nicht konzentrieren. Naja, vielleicht finden Nadine und ich zusammen eine Loesung.

Ich fange jedoch auch langsam an die Heimat zu vermissen. Manchmal denke ich soetwas wie: Boah, jetzt ’nen Doener. Aber das gibts hier nicht. Und dann denke ich mir, dass ich das nicht denken sollte, weil ich noch 5,5 Monate hier bin. Ein kleines Heimwehtief habe ich mit Nadines Ankunft auch ueberwunden, und es geht wieder bergauf. Ich freue mich schon darauf, Ende des Jahres im Schnee umherzuwandern.

Ich mache natuerlich fleissig Fotos, und habe mir vorgenommen im Laufe der Woche einige neue Fotos hochzuladen, und vielleicht auch das Design des Blogs zu aendern. Ausserdem muss ich mal wieder mit meinem Workout anfangen. Nadine und ich haben einen Pakt geschlossen. Ich nehme 10 Kilo ab, und sie nimmt 10 Kilo zu. Dann wiegen wir gleich viel und koennen unsere Klamotten teilen 😀 Ich muss sie noch davon ueberzeugen, dass sie mich waehrend meines Workouts Kekse-essend anfeuert. Dann klappt das!

 

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